Die alten Boxen waren gut, aber jetzt, wo ich mit den neuen arbeite, merke ich den Unterschied – Sandra Meijer über ihre Erfahrungen mit den neuen Topcalf Kälberboxen
Seit vielen Jahren arbeitet Sandra bereits mit den Topcalf Kälberboxen. „Als wir den Betrieb von meinen Schwiegereltern übernommen haben, standen dort Mono- und Duo-Boxen. Das hat eigentlich gut funktioniert.“ Warum man sich damals für Topcalf entschieden hatte? Sie kauften die Boxen über den lokalen Händler Schrijver Stalservice. „Wir haben öfter mit ihnen zusammengearbeitet, es sah immer ordentlich aus, und wenn man einmal etwas hat, das gut funktioniert, schaut man sich nicht so schnell nach etwas anderem um.“ Vor Kurzem haben sie eine Duo XL dazugekauft. „Die neue Kälberbox hat wirklich viele Vorteile, das steht fest.“
Sandra und ihr Partner Arno führen gemeinsam den Milchviehbetrieb, den sie von Arnos Eltern übernommen haben. Auf dem Hof ist Sandra für die jüngsten Kälber zuständig – von der Geburt bis etwa zum Alter von fünf bis sechs Monaten. Die männlichen Kälber werden in der Regel nach etwa vierzehn Tagen abgegeben. Neben der Arbeit auf dem Hof ist Sandra als Pflegekraft in einem Hospiz tätig. Für sie spielt Fürsorge eine wichtige Rolle – sowohl bei den Jungtieren auf dem Betrieb als auch in ihrer Arbeit außerhalb der Landwirtschaft.

Mehr Platz und zukunftsorientierte Kälberboxen
„Das Erste, was mir aufgefallen ist, als die neue Kälberbox kam, war: Wow, die ist groß“, lacht Sandra. Die neuen Maße wurden mit Blick auf die Zukunft gewählt. „Ich musste mich erst daran gewöhnen, aber es ist gerade gut, dass sie etwas höher sind. Die Kälber springen nicht mehr so einfach darüber hinweg.“ Auch für die Kälber sieht sie Vorteile. „Sie haben jetzt mehr Bewegungsfreiheit und können sich im Stall etwas leichter drehen.“
Praktische Verbesserungen im Arbeitsalltag
Neben dem zusätzlichen Platz fallen vor allem die praktischen Verbesserungen im täglichen Arbeiten auf. „Die Roste sind etwas dichter, sodass das Stroh nicht mehr so schnell hindurchfällt. Das spart Einstreu.“ Auch kleinste Details wurden laut Sandra verbessert. „Ich finde es sehr praktisch, dass zwei Türen eingebaut sind. Wenn das Kalb am Tränkeeimer steht, kann man einfach in die Box greifen – ohne das trinkende Kalb zu stören.“
Gerade die kleinen Dinge machen den Unterschied, merkt sie. „Zum Beispiel die Sicherungsstifte im Vordergitter, durch die die Kälber ihren Kopf stecken, um fixiert zu werden. Bei den alten Boxen waren sie lose und ich habe sie öfter verloren. Dann lagen sie wieder beim Kalb im Stall, weil es damit gespielt hat. Dann war ich froh, dass das Kalb nicht durch die große Öffnung entkommen ist.“ Bei den neuen Boxen ist das gelöst. „Jetzt können sie nicht mehr heraus – das ist wirklich ideal.“
Aus der Praxis heraus entwickelt
Bei den Verbesserungen wurde deutlich auf die Praxis geachtet. „Die Dinge, die vorher problematisch waren, sind jetzt gelöst.“ Oft merkt man das erst im Nachhinein. „Man gewöhnt sich an den Zustand, aber wenn sich etwas ändert, denkt man: Ach ja, so ist es viel praktischer.“ Ein weiterer Vorteil ist der Haken an der Eimerhalterung, sodass Futter- oder Wassereimer nicht mehr herausgeworfen werden können. „Und was ich auch gut finde: Die Tür lässt sich jetzt einfach öffnen, auch wenn die Wasser- und Futtereimer angebracht sind. Das ging bei den alten nicht.“




Flexibles Arbeiten mit Duo- und Gruppenhaltung
Sobald die Kälber alt genug sind, wird die Möglichkeit genutzt, die Duo-Box in eine Gruppenbucht umzuwandeln. „Es ist sehr schön, dass man die Kälber zusammenstellen kann, aber wir prüfen zuerst, ob beide gut trinken.“ Kälber in Paarhaltung profitieren definitiv voneinander. „Man sieht auch, dass sie selbst in Einzelhaltung oft ihre Nasen durch die Sichtöffnung zueinander strecken, um Kontakt aufzunehmen.“
Sobald die Kälber zu groß für die Kälberboxen werden, wechseln sie in eine Gruppenbucht. Dann ist es Zeit zum Ausmisten. „Früher mussten wir die Boxen nach draußen rollen. Jetzt können wir sie ganz einfach mit dem Frontlader anheben.“ Das macht körperlich einen großen Unterschied, denn nach einer Belegung befindet sich eine beträchtliche Menge Stroh in der Box, wodurch sie deutlich schwerer wird.
Bereit für die Zukunft der Kälberhaltung
Mit Blick auf die Zukunft denken Sandra und Arno darüber nach, was noch kommen könnte. „Wenn wir die Kälber künftig länger behalten müssen, sehen wir die mobile Gruppenhaltung als eine sehr gute Lösung.“ Im Moment ist das noch nicht erforderlich. „Aber es ist beruhigend zu wissen, dass wir unsere Kälberhaltung bei Bedarf einfach erweitern können.“
Mit den Erfahrungen aus der Praxis entwickelt Topcalf seine Lösungen für die Kälberhaltung kontinuierlich weiter. So entstehen Systeme, die die tägliche Arbeit für Landwirte erleichtern und zu einem guten Start für jedes Kalb beitragen.